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Mein Blog

geposted am 1.02.2019

Die Crew wächst

Ich habe vor einer Woche wieder die Ehre gehabt, 13 wundervolle Menschen auf Ihrem Weg zum CANTIENICA(r)-Instruktoren für die Stufe 1 zu begleiten.

Es erfüllt mich jedesmal sehr, und jedesmal ist es doch anders.

Die Ausbildung besteht zunächst einmal aus 5 sehr intensiven Tagen, an denen richtig viel und vielfältig gelernt und praktiziert wird.

Einerseits wird die Anatomie oder besser gesagt die Vivatomie den Teilnehmern näher gebracht, durch selbst spüren, durch selbst experimentieren am eigenen Körper. Jede Übung wird auseinander genommen, analysiert, so dass sie für jeden am eigenen Körper einen Sinn ergibt.

Und gleichzeitig, und hier kommt mein Liebling!!, wird das Coaching nah und akzentreich ans Herz gelegt. Ich schreibe extra “ans Herz legen” weil Coaching nicht beigebracht werden kann….. Vielmehr kann man helfen es bei jedem anzuzünden. Diesmal bestand die Gruppe nur aus Frauen aus sehr unterschiedlichen Ecken und Alter. Innerlich habe ich bei der Vorstellungsrunde für mich gedacht “uau, so eine vielfältige Truppe….. eigentlich wie die Methode selbst; das kann eine super Stärke sein, die die Frauen als Team zusammen bringt” Und genau diesen Punkt zu unterstützen, sah ich als eine meiner Aufgaben als Ausbilderin diesmal. Ich dachte an die Geschichte der “original medicine”.

Irgendwo habe ich gelesen, dass manche Indianer Völker folgender festen Überzeugung sind: Jeder von uns kommt auf die Welt mit der sogenannte “original medicine”. Es soll heißen, dass jede, jede und wirklich jede von uns Menschen mit einer Eigenschaft/Stärke ausgestattet ist, die kein anderer Mensch auf der Erde besitzt. Jeder soll sie unbedingt ausleben und weitergeben, weil genau diese “Medizin” nützlich für den Rest der menschlichen Mannschaft ist.

Wie schön ist das denn?!! Also, habe ich mir dieses Bild vor Augen gebracht….mit großer Erfolg. Es ist in der Tat so gut gelungen, dass am Ende sogar ein paar den Wünsch äußerten, die ganze Gruppe alle Stufen zusammen und gleichzeitig zu absolvieren ;) Die Energie, die Gruppendynamik, die bereits ab dem zweiten Tag herrschte war beeindruckend.

Bereits in diesen 5 Tagen konnten meine liebe Kollegin Karin Altpeter-Weiss und ich eine wahnsinnige Entwicklung bei jeder dieser Frauen feststellen. Um mich selbst zu prüfen, ob die Ausbildung gut gelingt oder nicht, stelle ich mir immer die Frage “würdest Du, Gemma, in einer Lektion von jede dieser Frauen freiwillig rein gehen und Unterricht nehmen?” Und ich konnte bei jeder definitiv JA antworten.

Nach diesen 5 Tage kam ich sehr erfüllt und voller Stolz zurück nach Hause. Im Juni sehe ich sie alle wieder für den s.g. Follow Up (die “Endprüfung”). Jetzt müssen sie vieeeeel Erfahrung sammeln und richtig hineinwachsen.

Ich bin sehr dankbar. Die Menschheit gewinnt bald weitere 13 wundervolle Instruktorinnen.