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Mein Blog

geposted am 2.12.2018

Eine sehr persönliche Interpretation der CANTIENICA-Methode

Was ist die Methode für mich? Nein, besser gefragt, was bedeutet die Methode für mich?

Sie ist ein Mittel zu meinem Zweck, dem Zweck, das Leben voller Leichtigkeit, voller Schönheit zu geniessen. Ich bin es dem Leben und mir schuldig….was für eine herrliche Schuld :)

Die Methode soll mir Flügel verleihen, soll immer in meiner Handtasche sein, wie meine Schlüssel, wie mein Labello, wie mein Farbfächer. Sie soll mir dienen, und nicht umgekehrt. Sie soll mein Wegweiser sein, wie alles in meinem Leben. Und so vermittle ich die Methode als Instruktorin. Ich möchte den Menschen klar machen, dass es kein Richtig, kein Falsch gibt. Es gibt nur die fantastische Chance, ein wertvolles Werkzeug zu besitzen, vollkommen an jeden von uns individuell angepasst. Ich bin mittlerweile fest davon überzeugt, dass darin der Erfolg liegt.

Kraftvoll und lebendig. Verantwortungsvoll.

Wie funktioniert sie? Was geht da ab?

Die meisten Referenzpunkte, die bei der Methode am Anfang erlernt werden, sind an den Skelettknochen zu finden, denn sie sind ja das Fundament, das Gerüst des Körpers. Die Knochen bestimmen zusammen mit den Tiefenmuskeln und Faszien unsere Form und Haltung.

Ich empfinde es so: jeder einzelner Knochen hat nicht nur seine Form und seinen Platz in unserem Körper, sondern auch seine Bestimmungsrichtung. Damit meine ich, dass er sich in einer bestimmte Zugrichtung am natürlichsten und wohlsten fühlt, zusammen mit seinen Nachbarn. Als Herrin meines Körpers ist meine Aufgabe, zu wissen wohin die “Reise” der Knochen geht und ihn mit Klarheit dahin begleiten. Da spielt das Coaching der Methode eine Riesenrolle. Es ist pure Begleitung, liebevolle, souveräne und strenge Begleitung. Ich fühle mich manchmal wie eine Verkehrspolizistin, die den Verkehr steuert. Damit alles wieder durchlässig fliesst:

Schlüsselbeine dahin, Brustbein da und da lang, Schambeinunterrand in diese Richtung. Und der Knochen, wie das Auto, weiss dann schon wie und was er zu tun hat. Und ganz wichtig, er weiss ob meine Anweisung gerade einen Sinn macht! Deswegen enden viele Sätze der Methode mit dem Verb “…lassen”: z.B., fliessen lassen, verlängern lassen, ausdehnen lassen. Denn es ist tatsächlich ein machen lassen.

Durch manche hartnäckigen unnatürlichen Angewohnheiten muss man stur mit einem bestimmten Wegweiser daran bleiben. Aber es bleibt nie, nie, nie unkommentiert vom eigenen Körper.Der Dialog ist deswegen dabei unheimlich wichtig.

Und das funktioniert genau dann, wenn wir die Methode so annehmen, als das was sie ist. Eine perfekte, eine gut erarbeitete Bedienungsanleitung.